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NRW im Mietpreis-Check: In Köln und Düsseldorf steigen die Mieten weiter – im Umland noch stärker

Ein Vorjahresvergleich der Angebotsmieten in den Stadt- und Landkreisen Nordrhein-Westfalens von immowelt.de zeigt:

  • In 49 von 53 Stadt- und Landkreisen steigen die Angebotsmieten weiter – in vielen jedoch nur moderat
  • Die teuersten Städte Köln (10,60 Euro pro Quadratmeter) und Düsseldorf (10,40 Euro) verzeichnen ein Plus von jeweils 4 Prozent
  • Stärkste Steigerungen im Landkreis Borken (+9 Prozent) und im Rhein-Erft-Kreis (+8 Prozent)

 

Nürnberg, 19. November 2019. Während in vielen Regionen Nordrhein-Westfalens die Preiskurven abflachen, ziehen die Mieten in Köln und Düsseldorf an. Beide Rheinmetropolen weisen von 2018 auf 2019 einen Anstieg von 4 Prozent auf, im Vorjahr waren es noch 2 Prozent. Köln mit einem aktuellen Quadratmeterpreis von im Median 10,60 Euro und Düsseldorf mit 10,40 Euro weisen bereits jetzt die höchsten Mieten in NRW auf. Auch in Zukunft müssen sich Mieter wohl auf dauerhaft hohe Preise einstellen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse von immowelt.de. Dafür wurden die angebotenen Kaltmieten von Wohnungen zwischen 40 und 120 Quadratmetern in den Stadt- und Landkreisen Nordrhein-Westfalens untersucht. Deutlich günstiger sind die Großstädte im Ruhrgebiet. In Dortmund und Essen haben sich die Quadratmeterpreise um jeweils 3 Prozent auf 7 Euro erhöht.

In 49 der 53 Stadt- und Landkreise Nordrhein-Westfalens steigen die Preise weiter. Die positive Nachricht: In den meisten davon fallen die Veränderungen inzwischen moderat aus – in 28 Regionen beträgt die Steigerung 1 bis 3 Prozent. Vor einem Jahr waren hingegen noch mehr Regionen von starken Mietanstiegen betroffen. 

„In Regionen mit niedrigem Preisniveau wie dem Ruhrgebiet oder Sauerland steigen die Mieten vorerst weiter, wenngleich wir auch dort gemäß dem Deutschlandtrend ein langsames Abflachen der Preiskurven beobachten“, sagt Prof. Dr. Cai-Nicolas Ziegler, CEO der Immowelt. „In Köln, Düsseldorf und deren Umland ist hingegen noch keine Entspannung in Sicht. Die steigenden Einwohnerzahlen verschärfen die Situation am Mietmarkt weiter – besonders im günstigen Preissegment.“

Starke Steigerungen rund um Köln

Vor allem die Regionen rund um Köln verzeichnen zurzeit hohe Preissteigerungen. Dazu zählen der Rhein-Erft-Kreis (+8 Prozent; 8,60 Euro) und der Landkreis Düren (+6 Prozent; 6,70 Euro) im Westen und der Rheinisch-Bergische Kreis (+6 Prozent; 8,50 Euro) im Osten der Metropole. Die hohen Mieten in Köln strahlen immer mehr auch aufs Umland ab. In den umliegenden Gemeinden erhalten Mieter einerseits mehr Raum für ihr Geld und wohnen zudem oftmals im Grünen, was besonders Familien anlockt. Die erhöhte Nachfrage führt inzwischen dazu, dass Quadratmeterpreise von 8 Euro und mehr auch im Umland Normalität sind.

Die stärkste Steigerung aller untersuchten Regionen gibt es im Landkreis Borken an der niederländischen Grenze, wo die Angebotsmieten binnen eines Jahres um 9 Prozent nach oben gegangen sind – mit 6,40 Euro war das Ausgangsniveau verhältnismäßig niedrig. 

Ausführliche Ergebnistabellen zu den 53 untersuchten Stadt- und Landkreisen in Nordrhein-Westfalen stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Ein druckfähiges Foto von Prof. Dr. Cai-Nicolas Ziegler, CEO der Immowelt, steht hier zur Verfügung.

Berechnungsgrundlage
Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise in den Stadt- und Landkreisen in Nordrhein-Westfalen waren auf immowelt.de inserierte Angebote. Dabei wurden ausschließlich die Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise geben den Median der jeweils in den ersten drei Quartalen 2017, 2018 und 2019 angebotenen Mietwohnungen mit 40 bis 120 Quadratmetern wieder. Die Mietpreise spiegeln den Median der Nettokaltmieten bei Neuvermietung wider. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise.