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Schwarzarbeit: Durchschnittsverdiener am ehrlichsten

Zwei Drittel der deutschen Durchschnittsverdiener lehnen die Beschäftigung von Schwarzarbeitern ab. Das hat eine repräsentative Studie von Immowelt.de ergeben, eines der führenden Immobilienportale in Deutschland.

Nürnberg, 19. Mai 2010. Der Durchschnittsverdiener ist der ehrlichste unter den Deutschen. Das hat eine repräsentative Studie von Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, ergeben. Demnach beurteilen 65 Prozent der Befragten mit durchschnittlichem Einkommen Schwarzarbeit als kriminell.

Im Gegensatz dazu sieht knapp über die Hälfte der Besserverdiener darin nur ein Kavaliersdelikt und hat kein Problem damit, am Fiskus vorbei arbeiten zu lassen. Ob Geiz dabei eine Rolle spielt, wurde nicht abgefragt. Denn im Vergleich zum Durchschnittsverdiener dürften Befragte mit einem Nettohaushaltseinkommen von über 4.000 Euro es sich leisten können, den Handwerker legal zu beschäftigen.

Wer ein Haushaltsnettoeinkommen von unter 1.000 Euro hat, sieht die Sache mit der Schwarzarbeit nicht so eng. 56 Prozent der Geringverdiener empfinden Schwarzarbeit als Kavaliersdelikt.

Übrigens: Am drastischsten sehen Beamte die Arbeit am Finanzamt vorbei. Rund 88 Prozent der Befragten im Staatsdienst empfinden Schwarzarbeit als illegal.

Für die repräsentative Studie "Wohnen und Leben 2010" wurden im Auftrag von Immowelt.de 1.029 Personen durch das Marktforschungsinstitut Innofact befragt.

Ergebnis-Grafiken stehen hier zum Download bereit.