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Umfrage: Wohn-Riester geht an den Verbrauchern vorbei

Bittere Bilanz für die Eigenheimrente: Wohn-Riestern kommt beim Verbraucher nicht gut an. 40 Prozent der Deutschen kennen das Gesetz nicht, für weitere 30 Prozent sind die Regelungen zu kompliziert oder die Förderung zu gering, ergab eine Umfrage des Immobilienportals Immowelt.de.

Nürnberg, 13. Mai 2009. Das im Juli 2008 beschlossene Gesetz zur Eigenheimrente hat ein Bekanntheitsproblem: Bei einer Umfrage von Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale Deutschlands, gaben 41,7 Prozent der Teilnehmer an, noch nie vom Wohn-Riester gehört zu haben.

Wer die Förderung kennt, gibt ihr oft schlechte Noten: 16,7 Prozent halten die Regelung für zu kompliziert und geben damit jenen Experten Recht, die das Gesetz schon lange als bürokratisches Monster kritisieren. Auch was die tatsächlichen finanziellen Vorteile des Wohn-Riesters betrifft, sind viele Befragten skeptisch: 15,4 Prozent halten die staatlichen Zulagen für zu gering.

Tatsächlich sagen viele Experten, dass sich die Eigenheimrente nicht für jeden Häuslebauer lohnt. Zudem gilt das Wohn-Riestern, anders als die Eigenheimzulage, nur für diejenigen, die gesetzlich rentenversichert sind. Auch die Regelungen zur nachgelagerten Besteuerung bergen kaum berechenbare Risiken.

Immerhin: 18,9 Prozent der Befragten würden in Zukunft vielleicht mit der Eigenheimrente planen. Auf der Haben-Seite des Wohn-Riesters befinden sich derzeit nur 7,6 Prozent der Befragten: Sie gaben an, einen entsprechenden Vertrag zu haben.

Die Umfrage im Überblick:
Machen Sie beim neuen Wohn-Riestern mit und sichern sich die staatlichen Zulagen?

Ja, ich habe bereits einen Wohn-Riester-Vertrag - 7,62 %
Nein, die Förderung ist zu gering - 15,36 %
Nein, die Regelungen sind zu kompliziert - 16,69 %
Momentan noch nicht, aber vielleicht in der Zukunft - 18,67 %
Ich kenne diese Förderung nicht - 41,66 %

An der Umfrage haben sich im April 2009 über 900 Personen beteiligt.