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Kitas und Schulen halten Familien in der Großstadt

Deutsche Großstädte haben in Sachen Familienfreundlichkeit gewaltig aufgeholt. Fast zwei Drittel aller Großstadt-Familien sind mit ihrem Leben dort zufrieden. Ein wichtiger Grund dafür ist die Auswahl an Schulen und Kitas. Das hat eine Umfrage von Immowelt.de ergeben, eines der führenden Immobilienportale.

Nürnberg, 8. September 2009. Die Kinderbetreuung in deutschen Großstädten ist offenbar gut aufgestellt. In einer Umfrage von Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, gaben 61 Prozent der Familien zu Protokoll, gerne in der Stadt zu wohnen. Nach ihren Gründen gefragt, nannten 56 Prozent die Auswahl an Schulen und 44 Prozent die Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Zu fast drei Vierteln sind sich die Familien einig, dass es zudem die kurzen Wege sind, die das Leben in der Stadt so lebenswert machen.

Bei den stadtmüden Familien ist die Kinderbetreuung ein wesentliches Argument, das gegen einen Umzug aufs Land oder in eine Kleinstadt spricht. Insgesamt 32 Prozent der Haushalte mit Kindern sind unzufrieden, knapp die Hälfte von ihnen bleibt der Stadt aber treu. Nach den Gründen gefragt, antworten sie am häufigsten, dass sie in der Provinz keine geeignete Schule finden würden (50 Prozent). Wie sehr die Kinderbetreuung die Familien in der Stadt hält, zeigt auch der Vergleich mit den kinderlosen Haushalten. So ist die Quote derer, die unzufrieden mit dem Stadtleben sind, bei den Kinderlosen zwar ähnlich hoch (30 Prozent) wie bei den Familien. Aber bei den Kinderlosen wandern dann weitaus mehr auch tatsächlich ab, nämlich 22 Prozent.

Für die Umfrage wurden vom Marktforschungsinstitut Innofact 1.345 zufällig ausgewählte Personen befragt, die auf Immowelt.de nach der passenden Immobilie gesucht haben.

Ergebnis-Grafiken stehen hier zum Download bereit.