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Mehrheit will Niedrigsteuern und weniger Immobilien-Subventionen

Umfrage: Eine Mehrheit will auf Immobilien-Subventionen ganz oder teilweise verzichten, wenn im Gegenzug die Steuersätze sinken und das Steuersystem vereinfacht wird.

Nürnberg, 14.09.2005. Eine Mehrzahl der Deutschen ist reformbereit und kann sich den Wegfall oder zumindest die Kürzung von Immobilien-Subventionen vorstellen, wenn im Gegenzug die Steuern sinken. Dies ergab eine aktuelle Umfrage des Immobilienportals Immowelt.de, an dem sich im Zeitraum vom 8. bis 13. September 2005 über 800 Besucher beteiligten.

35,8 Prozent der Immobilien-Interessenten sind dafür, alle Subventionen zu streichen, wenn der Steuersatz gemäß dem Kirchhof-Vorschlag auf 25 Prozent sinkt. Weitere 18,4 Prozent wollen zwar nicht den radikalen Weg, sind bei etwas geringeren Steuersätzen jedoch zu Einschnitten bei den Immobilien-Subventionen bereit.

Doch es gibt auch Befürworter der staatlichen Alimentierungen: 20,1 Prozent möchten auf die heute bestehenden Subventionen nicht verzichten. Weitere 19,5 Prozent beharren darauf, dass Immobilien-Subventionen auf keinen Fall auch nur angetastet werden dürfen. Ratlos darüber, was zu tun und was zu unterlassen ist, waren jedoch auch immerhin 6,2 Prozent. Sie machten ihr Kreuz bei der Antwort „Ich weiß nicht“.

Die Ergebnisse der Umfrage im Detail:
Auf die Frage:
„25 % Steuern, dafür die Streichung aller Subventionen. Für Immobilienerwerber würde das bedeuten: Verlust von Eigenheimzulage, Abschreibungen und Wohnbauförderung. Für Mieter möglicherweise höhere Mieten. Wie würden Sie entscheiden?“ antworteten:

35,8 %: Dafür: Niedrige Steuern gleichen Subventionsverlust und höhere Mieten aus.

20,1 %: Auf die bestehenden Vergünstigungen möchte ich nicht verzichten.

19,5 %: Immobilien-Subventionen dürfen auf keinen Fall angetastet werden.

18,4 %: Lieber etwas geringere Steuern und etwas weniger Subventionen.

6,2 %: Ich weiß nicht.