Pressemitteilungen

Aktuelle Presseinformationen von immowelt.ch
  Social Reader   Xing     LinkedIn     Twitter     YouTube   Facebook  

Lieber Dorf als Stadt: Schweizer Landbewohner lieben ihr Leben in der Natur

88 Prozent der auf dem Land lebenden Schweizer lieben das Leben ausserhalb der Stadt, das zeigt eine repräsentative Studie von immowelt.ch, einem der beliebtesten Immobilienportale der Schweiz / Zu den Hauptgründen zählen Betreuungsmöglichkeiten im Alter, medizinische Versorgung und Einkaufsmöglichkeiten / Trotzdem liebäugelt jeder 8. damit, der Provinz den Rücken zu kehren

Nürnberg, 24. Februar 2016. Ruhe, Natur pur, günstiger Wohnraum – und trotzdem ist alles da, was man zum Leben braucht: Weil sie sich im Dorf rundum gut versorgt und angebunden fühlen, wollen die meisten (88 Prozent) der auf dem Land lebenden Schweizer auch dort bleiben. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie von immowelt.ch, einem der beliebtesten Immobilienportale in der Schweiz. Rund 9 von 10 Befragten fühlen sich ausserhalb von Agglomerationen sehr wohl.

Höchste Zufriedenheit bei Senioren-Betreuungsmöglichkeiten

Fast drei Viertel der Schweizer leben laut dem Bundesamt für Statistik in städtischen Gebieten. Eine Zählung der Betriebe durch die Behörde ergab, dass fast alle Dienstleistungen vom Arzt über Lebensmittelgeschäfte bis zur Schule in ländlichen Regionen viel seltener als in den Städten zu finden sind.

Trotzdem vermissen die Landbewohner nichts. Die immowelt.ch-Studie zeigt, dass 84 Prozent mit den Betreuungsmöglichkeiten im Alter zufrieden sind. Allerdings dürfte die Betreuungsnachfrage aufgrund der stärker ausgeprägten familiären Strukturen auch geringer sein als in der Stadt. Gleiches gilt für Kindereinrichtungen wie Krippen und Kindergärten, hier äusserten 74 Prozent der Befragten ihre Zufriedenheit.

Auch wenn das Angebot nicht so umfangreich ist wie in der Stadt, ist ein Grossteil der Befragten mit der medizinischen Versorgung (83 Prozent) und den Einkaufsmöglichkeiten (82 Prozent) zufrieden. Und auch ohne direkten Tram-, U- und S-Bahn-Anschluss schätzen drei Viertel der befragten Eidgenossenen den öffentlichen Personennahverkehr. Für sie sind die angebotenen Verbindungen mit Bussen und Regios ausreichend.

Immerhin noch 67 Prozent finden das Freizeit- und Kulturangebot sowie die Bildungsmöglichkeiten (63 Prozent) gut. Kein Wunder, denn sie haben mit viel Natur das vor der Haustür, wofür erholungssuchende Städter am Wochenende oft weit fahren müssen. Nur ein einziger Punkt kommt bei den Befragten nicht gut an: Mit dem Nachtleben sind nur 34 Prozent zufrieden.

Jeder 8. bevorzugt das Leben in der Stadt

Auch wenn 88 Prozent der Schweizer mit dem Leben auf dem Dorf zufrieden sind – immerhin noch 12 Prozent würden dem Land gern den Rücken kehren und in eine Stadt ziehen. Sie erhoffen sich vor allem kürzere Wege, mehr Auswahl bei den Einkaufmöglichkeiten und mehr Discos und Kneipen. Allerdings reicht den meisten Umzugswilligen (64 Prozent) der Wechsel in die Kleinstadt. In einer Grossstadt wollen nur 36 Prozent von ihnen leben.

Für die von Immowelt beauftragte, repräsentative Studie zur Urbanisierung in Schweiz wurden im Juni 2015 schweizweit 541 Personen (Online-Nutzer) ab 18 Jahren befragt. 185 davon gaben nach eigener Einschätzung an, auf dem Land zu leben.

Weitere Informationen finden Sie auf news.immowelt.ch.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:

Sind Sie allgemein zufrieden mit dem Leben auf dem Land? 

  • Ja, grundsätzlich gefällt mir das Landleben: 88 Prozent
  • Nein, ich möchte lieber in der Kleinstadt leben: 8 Prozent
  • Nein, ich möchte lieber in einer Grossstadt leben: 4 Prozent

Wie zufrieden sind Sie mit den folgenden Angeboten auf dem Land? (Angaben beziehen sich auf die Aussage „Ich bin (eher) zufrieden“)

  • Betreuungsmöglichkeiten im Alter: 84 Prozent
  • Medizinische Versorgung: 83 Prozent
  • Einkaufsmöglichkeiten, Ladenöffnungszeiten: 82 Prozent
  • Öffentlicher Personennahverkehr: 76 Prozent
  • Möglichkeiten der Kinderbetreuung: 74 Prozent
  • Freizeit- und Kulturangebot: 67 Prozent
  • Bildungsmöglichkeiten: 63 Prozent
  • Nachtleben: 34 Prozent

Ausführliche Ergebnisgrafiken stehen hier zum Download bereit.