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Aktuelle Studie: Fast jeder 5. Österreicher lebt in einer Schimmelwohnung

In 18 Prozent von Österreichs Wohnungen schimmelt es / Jeder 6. Österreicher denkt fälschlicherweise, Schimmel sei ungefährlich / In mehr als einem Drittel der Schimmelwohnungen leben Kinder, das zeigt eine repräsentative Studie von immowelt.at, einem der meistbesuchten Immobilienportale / Bad, Schlafzimmer und Keller sind am häufigsten betroffen

Nürnberg, 28. Mai 2015. Die Gefahr lauert in vielen Haushalten: 18 Prozent der Österreicher wohnen in einer schimmeligen Wohnung. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage von immowelt.at, einem der meistbesuchten Immobilienportale Österreichs. Da die Pilze oftmals in dunklen und schwer einsehbaren Ecken wuchern, werden sie nicht immer bemerkt. Die Dunkelziffer der betroffenen Haushalte dürfte daher noch deutlich größer sein.

Die vom Schimmel ausgehende Bedrohung verkennen aber viele: Jeder 6. Österreicher (16 Prozent) ist der Meinung, dass Schimmel keine Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Weitere 47 Prozent gehen nur von einem schwachen gesundheitlichen Einfluss aus. Lediglich 21 Prozent sind sich der möglichen Folgen des Schimmelbefalls bewusst. Diese reichen von Übelkeit und Kopfschmerzen bis hin zu Asthma, Allergien und einer chronischen Beschädigung des Immunsystems.

In mehr als jeder 3. Schimmelwohnung leben Kinder

In 35 Prozent der vom Schimmel betroffenen Wohnungen leben auch Kinder. Doch gerade bei Kindern ist das Risiko besonders hoch, durch die schädlichen Keime langfristig an den Atemwegen zu erkranken. Obwohl Eltern sonst über jegliche potenziellen Gesundheitsrisiken bestens informiert sind, unterschätzen sie Schimmel häufig. So wissen lediglich 13 Prozent der Eltern, dass der Schimmel in ihrer Wohnung einen stark negativen Einfluss auf die Gesundheit hat.

Bad und Schlafzimmer am häufigsten betroffen

Hauptursachen für Schimmelbildung in Wohnräumen sind hohe Luftfeuchtigkeit und falsches Lüften. Deswegen tritt Schimmel am häufigsten im Badezimmer (48 Prozent) auf, wo durch Baden und Duschen oft hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Auch das Schlafzimmer (37 Prozent) gehört zu den häufig betroffenen Räumen, da hier viele Österreicher komplett aufs Heizen verzichten und so unbewusst die Schimmelbildung begünstigen. Gleiches gilt für Kellerräume (30 Prozent) – auch hier herrschen oft ideale Bedingungen für Schimmelpilze.

Weiterführende Informationen zum Thema Schimmel in der eigenen Wohnung und Tipps, wie man ihn am besten bekämpft, finden Sie in unserem Newsbereich.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:

Haben Sie in Ihren Räumen Schimmelbefall? Wenn ja, leben Kinder im Haushalt?

In welchem Raum/ in welchen Räumen haben Sie Schimmelbefall? (Mehrfachnennungen möglich)

Denken Sie, dass der Schimmelbefall einen negativen Einfluss auf Ihre Gesundheit hat?

Ausführliche Ergebnisgrafiken stehen hier zum Download bereit.