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Mietpreisbarometer Wien: Gesamtmieten konsolidieren sich auf hohem Niveau

Gesamtmiete in Wien bleibt 2014 nach deutlichem Preisanstieg im Vorjahr insgesamt stabil / Der mittlere Mietpreis liegt in Wien bei 14,20 Euro pro Quadratmeter, das zeigt das Mietpreisbarometer Wien von immowelt.at, einem der führenden Immobilienportale / Die Konsolidierung der Mietpreise betrifft fast alle Stadtteile / Der 1. Bezirk bleibt teuerstes Pflaster, in Simmering wohnt es sich am günstigsten

Nürnberg, 4. November 2014. Verschnaufpause für Wiener Mieter: Nach den zuletzt stark angestiegenen Mietpreisen zeigt sich auf dem Wohnungsmarkt der Bundeshauptstadt eine gewisse Entspannung. Der mittlere Angebotspreis der Gesamtmieten in Wien lag im 1. Halbjahr 2014 bei 14,20 Euro pro Quadratmeter und damit 2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das ist das Ergebnis des Wiener Mietpreisbarometers von immowelt.at, einem der meistbesuchten Immobilienportale.

Das Wiener Mietpreisbarometer wertet alle auf immowelt.at inserierten Angebote geordnet nach Stadtbezirken aus und vergleicht sie mit dem Vorjahreszeitraum. Die ermittelten Preise repräsentieren die Gesamtmieten bei Neuvermietung von Wohnungen privater Eigentümer, die rund die Hälfte des Wiener Mietwohnungsbestandes ausmachen. Gemeinde- und Genossenschaftswohnungen sind nicht berücksichtigt.

Aktive Wohnbaupolitik lindert Nachfragedruck

Die aktuelle Konsolidierung der Mieten betrifft fast die gesamte Bundeshauptstadt. Die Höchstgrenze der Verteuerung liegt bei 7 Prozent in den Bezirken Währing (14,70 Euro, +7 Prozent) und Rudolfsheim-Fünfhaus (12,60 Euro, +7 Prozent), die beide über relativ innenstadtnahe Lagen verfügen. In Ottakring (13,20 Euro, -4 Prozent) zeigt die Preiskurve heuer sogar wieder leicht nach unten, nachdem die Mietpreise hier von 2012 auf 2013 besonders stark gestiegen waren (+33 Prozent).

Ursache für die spürbare Linderung des Nachfragedrucks auf dem gesamtstädtischen Mietwohnungsmarkt ist unter anderem eine hohe Bautätigkeit. Allein aus Bauvorhaben, die mit öffentlichen Mitteln initiiert und gefördert wurden, sind im vergangenen Jahr 6.000 Wohnungen übergeben worden. Die Fördermittel für die Errichtung weiterer 8.000 Wohnungen wurden zugesichert. Das aktuell größte Beispiel für die aktive Wiener Stadtentwicklungs- und Wohnbaupolitik ist die Seestadt Aspern im Bezirk Donaustadt.

Barometer: 1. Bezirk top, Simmering am günstigsten

An der Spitze des Mietpreisbarometers steht der 1. Bezirk mit einem mittleren Mietpreis von 18,50 Euro (+2 Prozent) pro Quadratmeter. Danach folgen der Nobelbezirk Döbling (15,10 Euro, -2 Prozent) und die Donaustadt (15,20 Euro, +/-0 Prozent). Auch am Südwestrand der Stadt sowie rund um den Innenstadtbereich müssen Mieter bei Angeboten privater Eigentümer inzwischen mit einem Gesamtmietzins zwischen 14 und 15 Euro rechnen. Trotz Zentrumsnähe noch etwas günstigere Gesamtmieten finden sich in der Leopoldstadt (13,80 Euro, +1 Prozent) und in Mariahilf (13,90 Euro, +2 Prozent).

Florisdorf und Brigittenau im Norden bieten mittlere Mietpreise von 12,50 Euro, in Penzing und Favoriten wird man sogar knapp darunter fündig. Günstigstes Pflaster für Mieter ist aber der Bezirk Simmering (11,50 Euro, +6 Prozent). Hier dominiert der öffentlich geförderte Wohnungsbau und damit das Angebot an kostengünstigeren Wohnungen deutlicher als anderswo in der Stadt. Auch private Anbieter müssen ihre Preisvorstellungen deshalb entsprechend ausrichten.

Datenbasis für die Berechnung des mittleren Mietpreises sind 18.000 Immobilienangebote, die im 1. Halbjahr 2013 und 1. Halbjahr 2014 auf immowelt.at inseriert wurden. Die Mietpreise sind Gesamtmieten (Nettomieten inklusive Betriebskosten) bei Neuvermietung. Sie spiegeln den Median, also den mittleren Wert der Angebotspreise, wider.

Ausführliche Ergebnisgrafiken stehen hier zum Download bereit.